Compassion International nutzt Daten zum Schutz und zur Betreuung von Kindern in Armut

Um fast 2 Millionen Kinder auf der ganzen Welt zu unterstützen und zu schützen, benötigte Compassion International eine Möglichkeit, die Systemverfügbarkeit zu gewährleisten, Finanzdaten zu sichern und Sponsoren schneller und effektiver zu überprüfen.

Mit der Splunk-Plattform verwandelt Compassion International Rohdaten in umsetzbare Erkenntnisse, um Geldgeber und Spender zu schützen, Ausbeutung einzudämmen, die Wirkung der finanziellen Förderung zu messen und mehr Kinder aus Armut und Menschenhandel zu befreien.

Jedes Jahr hilft Compassion International, weltweit mehr als 2 Millionen Kinder aus der Armut zu befreien.

Dieser christliche Dienst, der sich sämtlichen Aspekten der Entwicklung von Kindern widmet, arbeitet mit einem umfangreichen Netzwerk von Sponsoren und über 8.000 internationalen kirchlichen Partnern zusammen, um Kindern, die in extremer Armut leben, physische, soziale, wirtschaftliche und seelische Unterstützung zu bieten. Um die Lebensumstände von Kindern in so großem Umfang zu verbessern, nutzt das Team von Compassion International die Erkenntnisse von Splunk, damit der reibungslose Ablauf in jeder Phase gewährleistet ist – sei es bei der Überprüfung von Sponsoren, um Kinder zu schützen, bei der Nachverfolgung von Spenden, um deren Erhalt sicherzustellen, oder bei der Sicherung von Finanzdaten, um das Vertrauen der Sponsoren zu erhalten.

Datengestützte Ergebnisse
>2M
Kinder werden jedes Jahr unterstützt
<5
min um Sponsoren zu überprüfen, im Vergleich zu Wochen zuvor
~120
Splunk-Dashboards versorgen Unternehmensteams mit Daten für intelligente Entscheidungen
Eine Plattform für alle IT-, Security- und Business-Anforderungen

Die Betreuung von mehr als 2 Millionen Kindern, die über den ganzen Globus verstreut sind, ist eine Herkulesaufgabe. Um den Schutz von Kindern und Sponsoren zu gewährleisten, muss das Team von Compassion International die unterschiedlichsten Daten verwalten und schützen – von Finanzdaten über die Daten von Sponsoren und Kindern bis hin zu Informationen zu Systemzustand und Netzwerkverbindungen auf der ganzen Welt. „Daten sind für unsere Arbeit unerlässlich“, sagt Jonathan Wagner, Senior Monitoring Specialist bei Compassion. „Deshalb speisen wir Daten aus Anwendungen, Prozessen, Servern und Datenbanken in einer Größenordnung von etwa 1,5 Millionen Events pro Tag in Splunk ein.

Compassion nutzte die Splunk-Technologie zunächst für herkömmliche IT- und Sicherheitsanwendungsfälle, einschließlich Log-Management und SIEM. Das Monitoring- und Alerting-Team setzt beispielsweise noch immer auf Splunk, um 99,999 % Uptime sicherzustellen – eine Leistung, für die es den Spitznamen „Protect the Nines“ bekommen hat. Mit dem ausgefeilten Monitoring von Splunk grenzt das Team einzelne Warnmeldungen auf ein bestimmtes Problem ein, um das Problem proaktiv zu lokalisieren und einzustufen, bevor es zu einem Ausfall kommt. Dies ermöglicht Compassion, Kindern und Sponsoren ohne Unterbrechung Ressourcen zur Verfügung zu stellen.

Es ist mittlerweile jedem klar, dass Splunk nicht nur ein IT-Tool ist, sondern ein Business-Tool, das wichtige Entscheidungen unterstützt. … Es kommen immer mehr Teams zu mir und fragen: „Gibt es eine Möglichkeit, das mit Splunk zu machen?“ Und die Antwort lautet natürlich immer: Ja.
Jonathan Wagner
Senior Monitoring Specialist, Compassion International

Im Laufe der Zeit machten sich immer mehr Teams – von Führungskräften und der Abteilung für Risikomanagement bis hin zu Marketing und Fundraising – die Leistungsfähigkeit der Splunk-Plattform zunutze. „Es ist mittlerweile jedem klar, dass Splunk nicht nur ein IT-Tool ist, sondern ein Business-Tool, das wichtige Entscheidungen unterstützt“, sagt Wagner, der an der Entwicklung von rund 120 Dashboards für verschiedene Geschäftsbereiche beteiligt war. „Sobald die Daten in Splunk vorhanden sind, können wir die größeren Zusammenhänge erkennen, Informationen korrelieren und verstehen, ob es größere Probleme gibt. Es kommen immer mehr Teams zu mir und fragen: „Gibt es eine Möglichkeit, das mit Splunk zu machen?“ Und die Antwort lautet natürlich immer: Ja.“

Das Application Programming Interface (API) Development-Team konnte mithilfe von Splunk beispielsweise die Zahl der Warnmeldungen pro Woche von 100 auf 2 reduzieren und hat somit mehr Zeit für Initiativen mit hoher Priorität. Wagner meint: „Mit Splunk haben wir eine ganze Reihe von kleineren Problemen automatisiert und können uns jetzt ganz auf die Entwicklung innovativer und kreativer Lösungen zur Unterstützung von Kindern in Not konzentrieren.“

Schutz aller Kinder – Protect All the Children (PATCH)

Eine dieser innovativen Lösungen ist die Initiative PATCH (Protect All the Children), die Kinder vor Personen mit potenziell bösartigen Motiven schützt. PATCH entstand aus Gesprächen mit dem Produktmanagement-Team von Compassion und durch eine Partnerschaft mit Splunk for Good. Die Initiative nutzt Splunks Machine Learning und Datenverarbeitung, um Sponsoren zu überprüfen und automatisch jede Person zu melden, die mit einer Datenbank für Sexualstraftäter in Verbindung gebracht werden kann.

„Vor Splunk hatten wir eine Tabelle mit „schwarzen Schafen“, die wir manuell zu pflegen versuchten; das war aber schlicht nicht skalierbar“, sagt John Edom, IT-Leiter für Monitoring und Automatisierung bei Compassion. In seinem ersten Proof-of-Concept stellte Edoms Team fest, dass er mit Splunk weit mehr „unerwünschte Personen“ finden konnte – und das auch noch in einem Bruchteil der Zeit. Edom erzählt: „Es war einfach, die Zustimmung des Managements zu bekommen, weil wir mithilfe von Daten belegen konnten, dass wir dieses Problem angehen müssen, damit wir mehr Kinder schützen und unterstützen können.“

Während der frühere Screening-Prozess ab der Anmeldung eines Sponsors etwa eine Woche dauerte, verkürzte die Splunk-Plattform den Vorgang auf fünf Minuten oder in einigen Fällen sogar auf wenige Sekunden.

PATCH lieferte direkt nach seiner Implementierung Ergebnisse. Während der frühere Screening-Prozess ab der Anmeldung eines Sponsors von 30Tagen auf etwa eine Woche reduziert wurde, verkürzte die Splunk-Plattform den Vorgang auf fünf Minuten oder in einigen Fällen sogar auf wenige Sekunden.

PATCH überprüft nicht nur Sponsoren, sondern auch die Briefe zwischen Sponsoren und Kindern. Dabei wird Kommunikation über andere Kanäle, wie z. B. über soziale Medien (die ein Sicherheitsrisiko darstellen können), und potenzielle „Grooming“-Sprache (die auf beabsichtigten Missbrauch hinweist) erkannt und gemeldet. Im Laufe der Zeit haben das PATCH-Team und Pearson die Splunk-Plattform so trainiert, dass sie Treffer mit hohem Risiko priorisiert, wie z. B. Briefe, die von einschlägig bekannten Gefängnissen und Moteladressen verschickt werden. Dadurch kann er seine Zeit als alleiniger Ermittler für PATCH optimal nutzen.

Während der Corona-Pandemie mussten diese Ermittlungen zwar remote erfolgen, doch Pearson konnte sich problemlos auf diese neue Situation einstellen. „Ohne Splunk wäre das, was ich im Homeoffice mache, nicht möglich“, sagt Pearson. „Dank der Splunk-Plattform kann ich mich auf das verlassen, was ich im Dashboard sehe, und so fundierte Entscheidungen treffen.“

Wir können davon ausgehen, dass wir mit jedem von uns identifizierten Sexualstraftäter mindestens ein Kind und eine Familie schützen.
JM Pearson
Lead Investigator for Global and Domestic Security, Compassion International

Ein Spendernetzwerk, das auf Vertrauen basiert

Der Aufbau – und die Aufrechterhaltung – von Vertrauen unter Geldgebern und Sponsoren ist für den Erfolg von Compassion von größter Bedeutung. Die gemeinnützige Organisation nutzt die Splunk-Plattform, um kritische Finanzprozesse zu schützen, u.a. mit Monitoring von Transaktionen mit physischen Schecks über den Schutz von Kreditkartensystemen bis zum Einsatz der PATCH-Technologie, um Sponsoren vor Betrug zu schützen.

Compassion stellt mithilfe von Splunk auch sicher, dass Spenden für Geschenke, etwa zum Geburtstag oder zu besonderen Anlässen, beim vorgesehenen Empfänger ankommen. Die Splunk-Plattform verfolgt eine komplexe Gruppe von Systemen, um zehn Berichte zu erstellen, die den Geschenkprozess transparent machen und alle Anomalien aufzeigen. „Tritt eine Anomalie auf, können wir proaktiv nachfassen, um sicherzustellen, dass das Geschenk des Sponsors das Kind erreicht“, sagt Edom. „Wir können unseren Sponsoren dadurch mehr Transparenz bieten und prüfen, ob die Gelder dem Kind zugutekommen.“

Mehr Reichweite für Compassion

Um die Ausbeutung von Kindern und den Kinderhandel in noch größerem Umfang einzudämmen, teilt PATCH seine Technologie mit anderen Organisationen und schließt Partnerschaften mit Nonprofit-Organisationen wie dem Global Emancipation Network.

„Ich hatte keine Vorstellung davon, wie weit verbreitet Menschenhandel ist. Es ist ein riesiges Problem, nicht nur für eine Organisation wie unsere, sondern für jedes Unternehmen, das Kinder in irgendeiner Weise unterstützt“, sagt Edom. „Wir als Technologieexperten haben die Pflicht, aufzuklären, uns in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen und unsere Kinder zu schützen. Mit PATCH schütze ich die Kinder bei Compassion und denke dabei auch an meine eigenen fünf Enkelkinder. Das ganze Thema geht nicht nur unsere Organisation an – es geht uns alle an“

Compassion stellt sich schon seit 68 Jahren in den Dienst der Kinder, doch die gemeinnützige Organisation ist bei ihren Bemühungen, mehr Kinder aus Armut zu befreien, noch lange nicht am Ende. „In diesen schweren Zeiten müssen wir noch mehr Kinder erreichen und versorgen als zuvor“, sagt Edom. „Die Splunk-Plattform ermöglicht uns Entscheidungen auf der Grundlage von Daten zu treffen. Sie wird in Zukunft eine noch wichtigere Rolle beim Schutz und bei der Betreuung bedürftiger Kinder spielen.“

In diesen schweren Zeiten müssen wir noch mehr Kinder erreichen und versorgen als zuvor. Die Splunk-Plattform ermöglicht uns Entscheidungen auf der Grundlage von Daten. Sie wird in Zukunft eine noch wichtigere Rolle beim Schutz und bei der Betreuung der bedürftigsten Kinder spielen."
— John Edom, Principal of Monitoring and Automation bei Compassion International
Branche: Gemeinnützige Organisationen
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