Es ist an der Zeit, dass wir Observability nicht mehr nur als ein Mittel zur Erkennung und Behebung von technologischen Verfügbarkeits- und Performance-Problemen betrachten. Fangen wir lieber an, Observability als Wachstumstreiber und Katalysator des geschäftlichen Wandels zu verstehen.
Warum hat euer Unternehmen in Observability- bzw. Monitoring-Tools investiert?
Typische Antwort: „Um bei Incidents oder Problemen unsere Mean Time to Detect (MTTD) und unsere Mean Time to Resolve (MTTR) zu verbessern.“
Irritierende Antwort: „Das haben wir noch nicht.“
Ich verstehe vollkommen, woher diese Denkweise kommt. Seit Jahren konzentrieren sich die Anbieter auf Leistungsverbesserungen, reduzieren die Ausfallzeiten um 20 bis 30 % und sorgen dafür, dass Anwendungen besser laufen. Diese Ergebnisse sind greifbar und vor allem messbar. Tatsächlich haben wir bei den Global-2000-Unternehmen festgestellt, dass sie die Ausfallzeiten von Anwendungen und Infrastruktur um 53 % reduzieren, wenn sie in den Aufbau einer führenden Observability-Praxis investieren.*
Heute gibt es jedoch einen Investitionsgrund, der weitaus gewichtiger ist: Observability ist ein strategischer Faktor für Wachstum, Agilität und Innovation – ganz besonders im KI-Zeitalter, wenn jedes Unternehmen dazu gezwungen ist, seine Arbeitsweise zu überdenken. Banken geben ihren Beschäftigten KI-Assistenten für die tägliche Arbeit zu Seite, in Drive-through-Restaurants nehmen große Sprachmodelle die Bestellung entgegen, E-Fahrzeuge sind praktisch Rechenzentren auf Rädern und im Gesundheitswesen falten künstliche Intelligenzen unermüdlich Aminosäuren zu Proteinen.
Die Möglichkeiten sind praktisch unbegrenzt, doch der Weg dorthin ist weder gerade noch offensichtlich. Einheitliche Observability spielt eine entscheidende Rolle für Unternehmen, die herausfinden möchten, wie sie sich schnell und erfolgreich neu erfinden und in die Zukunft investieren. Andere Unternehmen werden vermutlich abgehängt.
Die längste Zeit wurde Observability als Werkzeug zur Reaktion auf Probleme betrachtet – nun ist es an der Zeit, Observability als proaktive Grundlage für Business-Beschleunigung zu erkennen.
Haltet also nicht nach Einfachheit in einem einzelnen Produkt Ausschau, sondern seht euch nach Plattformvorteilen um – nach einer einheitlichen, korrelierten und kontextuellen Ansicht all eurer Daten, egal wo diese abgelegt sind. So bekommt ihr eine belastbare Single Source of Truth, die schnellere und intelligentere Entscheidungen ermöglicht.
Macht euch zuerst an eure Daten. Euer Tech-Stack umfasst wahrscheinlich zwischen 23 und 50 Monitoring-Tools, allein für die IT.**
Nun nehmen wir noch OT und IoT hinzu. Dass es nicht leicht ist, für Klarheit zu sorgen, wenn diese Tools alle in separaten Silos arbeiten, dürfte kaum überraschend sein.
Individuelle Tools kann es auch weiterhin geben, aber es sollten alle mit einheitlichen, korrelierten Datenbeständen arbeiten, die IT, OT, IoT etc. umfassen.

Vergegenwärtigt euch eure Wertschöpfungskette, die End-to-End-Prozesse bis zum Kundennutzen. Zu jedem dieser Prozesse gehören Menschen, Technologie und kritische User Journeys. Observability optimiert diese Bestandteile, macht sie schneller, effizienter und intelligenter. Wenn alle Komponenten maximale Leistung erbringen, dann gilt das auch für euer Unternehmen.

Mit diesen Erkenntnissen könnt ihr:
Der Weg zum Erfolg ist nicht für alle gleich. Euer Observability-Erfolgspfad wird davon abhängen, welchen Reifegrad euer Unternehmen bei Belegschaft, Prozessen und Tools erreicht hat.
Am besten beginnt ihr damit, eure finale Vision zu definieren – nicht nur das technologische Ideal, sondern die Vision, wie Technologie die Geschäftsziele unterstützt und für Wachstum sorgt. Dann könnt ihr von dort aus Schritt für Schritt zurückgehen und die momentan dringlichsten Lücken identifizieren.
Der erste Schritt ist oft einfacher, als man meint.
Ein Beispiel: Eine europäische Bank hat durch einen unserer Partner ihren Observability-Reifegrad bewerten lassen. Dabei wurden 49 Lücken festgestellt. Davon waren 40 technologiebezogen – und 35 der benötigten Funktionen waren in unserer Lösung bereits vorhanden, weitere fünf standen in unserer Roadmap. Die restlichen Lücken hatten mit dem Reifegrad von Belegschaft und Prozessen zu tun.
Zusammenfassend lässt sich also sagen:
* Oxford Economics: Die versteckten Kosten von Ausfallzeiten. Die Global 2000 haben ein 400-Milliarden-Dollar-Problem. Splunk LLC 2024.
** Splunk: Lagebericht Observability. Splunk LLC 2024
1 Martin Caren, Gregg Siegfried, Matt Crossley, Mrudula Bangera: Key Functional Considerations to Define Your Observability Platform. Gartner Research 2025.
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Die führenden Unternehmen der Welt vertrauen auf Splunk, einem Unternehmen von Cisco, um ihre digitale Resilienz mit der einheitlichen Sicherheits- und Observability-Plattform, unterstützt durch branchenführende KI, kontinuierlich zu stärken.
Unsere Kunden setzen auf die preisgekrönten Sicherheits- und Observability-Lösungen von Splunk, um die Zuverlässigkeit ihrer komplexen digitalen Umgebungen zu sichern und zu optimieren – in jeder Größenordnung.