Leadership

Ihr sucht die Nadel im Heuhaufen? Wie wäre es mit einem Observability-Mindset?

Im Gespräch mit Splunk-Kunden klingen die Herausforderungen, vor denen sie stehen, manchmal wie die sprichwörtliche Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Geht es euch auch so? Die Antworten, die ihr sucht, sind irgendwo da draußen, versteckt in euren Daten. Unsere Aufgabe ist es, euch bei der Suche zu helfen. Wichtige Prioritäten sind die Sicherung eurer Netzwerke, die Aufrechterhaltung eines reibungslosen Betriebs und die Maximierung der Effizienz. Außerdem müsst ihr die Entwicklung beschleunigen und Innovationen vorantreiben, um wettbewerbsfähig zu bleiben – alles große Herausforderungen. In den letzten Jahren ist zudem deutlich geworden, dass viel Agilität erforderlich ist, um zu skalieren und sich an wandelnde Marktbedingungen anpassen zu können.

Nachfolgend stellen wir euch drei Splunk-Kunden vor, die diese Herausforderungen mithilfe von Observability angehen. Sie haben eine Einstellung angenommen, die wir als „Observability-Mindset“ bezeichnen. Die Unternehmen wissen, dass folgende Aspekte für ihre Teams entscheidend sind:

  • Sie müssen alle ihre Daten an einem Ort sehen
  • Sie müssen aufkommende Probleme antizipieren, bevor sie Kunden auffallen
  • Sie müssen wissen, wo nach den Problemursachen zu suchen ist

Wenn ihr anfangt, eure Herausforderungen aus dem Blickwinkel der Observability zu betrachten, seid ihr auf einem guten Weg.

Care.com wagt den Umstieg auf Microservices – dank eines Observability-Mindsets

Care.comCare.com ist die weltweit führende Plattform für die Suche und Koordination qualitativ hochwertiger Betreuungsanbieter für Familien. Nach dem Motto „Betreuung für deine Liebsten“ vermittelt die für Anbieter und Kunden eingerichtete Plattform Betreuungspersonal für Familien mit Bedarf an Kinder- und Seniorenbetreuung, Tiersitting und mehr. Als das Unternehmen sich an Splunk wandte, ging es vor allem um die Zentralisierung der Monitoring- und Telemetriedaten an einem Ort als Vorbereitung für den Umstieg auf Microservices.

Wir stellten eine Observability-Lösung bereit, durch die Care.com Einblick in die Anwendungs-Performance erhielt, entsprechende Erkenntnisse daraus ziehen und schließlich den Umstieg vornehmen konnte. Die Folge waren eine erhebliche Beschleunigung der Prozesse und eine Effizienzsteigerung. Die MTTR (Mean-Time-To-Resolution) konnte beispielsweise von mehr als einer Stunde auf unter zehn Minuten verkürzt werden. Das Unternehmen kann Fehler schneller finden und beheben und neue Funktionen wesentlich rascher entwickeln und bereitstellen.

Durch eine auf Observability ausgerichtete Denkweise erhielt Care.com die Weitsicht, die für eine fundamentale Umstellung des Betriebs erforderlich war – und auch das dafür nötige Selbstvertrauen. Die positiven Auswirkungen auf die Effizienz waren von Beginn an sichtbar.

Sean Schafer ist als Principal Architect bei Care.com tätig und kennt den Wert eines Observability-Mindsets mit Blick auf Effizienz und Kostensenkung.

„Wenn wir im Blindflug arbeiten, kann dies richtig teuer werden“, erklärt er. „Splunk macht mir die Arbeit als Systemarchitekt leichter, da ich Einblick in die Funktionsweise unseres Systems erhalte.“

Lenovo bewältigt 300-prozentigen Anstieg des Web-Datenverkehrs – dank eines Observability-Mindsets

LenovoLenovo ist bekanntlich ein multinationales Technologieunternehmen mit einem Umsatz von 50 Milliarden US-Dollar, das intelligente Geräte für Privat- und Geschäftskunden in 180 Märkten auf der ganzen Welt anbietet und seine gesamte Produktpalette sowohl über den Einzelhandel als auch online vertreibt. Das Unternehmen stand vor der Herausforderung, während einer Cloud-Migration auch bei unerwarteten Spitzen im Web-Datenverkehr und in der Datennutzung eine einheitliche Kundenerfahrung sicherzustellen.

Lenovo hatte zuvor eine andere Monitoring-Plattform genutzt, damit jedoch nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt. Das Unternehmen setzte im IT- und Sicherheitsbereich bereits Splunk-Produkte ein und das gab uns die Gelegenheit, das Unternehmen beim Etablieren einer Observability-Denkweise zu unterstützen. Die Ergebnisse sind spektakulär. Mit Splunk Observability Cloud konnte Lenovo die für die Fehlerbehebung aufgewendete Zeit halbieren, die Gesamtbetriebskosten senken und eine Uptime von 100 % aufrechterhalten – trotz einer Zunahme des Web-Traffics um 300 %.

„Splunk ist eine hervorragende Investition für uns, da es unsere betriebliche Effizienz in bemerkenswerter Weise optimiert und wir eine bessere Zusammenarbeit der Teams erreichen“, sagt Ben Leong, Director of Operations, Online and E-Commerce Platform bei Lenovo. „Dank dieses großartigen Tools behebt unser Operations Team Probleme viel schneller als je zuvor.“

Quantum Metric stellt große Marken zufrieden – dank eines Observability-Mindsets

Mario Ciabarra, CEO von Quantum MetricQuantum Metric, pflegt zu sagen, sein Unternehmen helfe anderen Unternehmen, das zu tun, was sie ohnehin schon tun, nur eben besser und schneller. Mit der CPD-Lösung (Continuous Product Design) von Quantum Metric können Kunden in Echtzeit Erkenntnisse gewinnen und auf dieser Grundlage rasch priorisieren, entwickeln, testen und iterieren, um noch bessere digitale Produkte bereitzustellen.

Quantum Metric brauchte eine flexible Observability-Lösung, die dem Unternehmen und seinen Kunden die schnellere Entwicklung besserer Produkte ermöglichte. Das Unternehmen entschied sich für die Splunk for Observability-Suite, um in einer verteilten Microservices-Umgebung, die in Kubernetes ausgeführt wird, mit dem massiven Zufluss von Neukundendaten fertig zu werden.

Dank eines auf Observability ausgerichteten Mindsets konnte das Unternehmen die Entwicklerproduktivität steigern, die Entwicklungszeit für Anwendungen um 96 % verkürzen, die Anzahl der ausstehenden CI-Aufgaben aufgrund einer besseren Bewertung des Kapazitätsbedarfs um 95 % reduzieren und Einsparungen in Höhe von 80.000 US-Dollar realisieren.

„Bei Observability geht es darum, Antworten auf Fragen zu erhalten, von denen wir nicht wussten, dass wir sie überhaupt stellen müssen,“ sagt Eric Irwin, Director of Engineering bei Quantum Metric.

„Wenn ich über Observability nachdenke, denke ich sowohl Top-Down als auch Bottom-Up“, fügt Brent Miller, Senior Director of Cloud Operations, hinzu. „Es sind die umsetzbaren Erkenntnisse aus dem gesamten System, nicht nur aus einem Teil, die wirklich Aufschluss über den Zustand einer Umgebung geben.“

Das Potenzial eines Observability-Mindsets

Wenn ihr es leid seid, nach der Nadel im Heuhaufen zu suchen, solltet ihr euch mit Leadership im Observability-Bereich und mit den konkreten Vorzügen von Observability befassen. Einen guten Einstieg bietet unsere kürzlich veröffentlichte Studie Lagebericht Observability 2022.

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Garth Fort

*Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt und editiert. Den Originalblogpost findet ihr hier.