Die fünf treibenden Kräfte
der nächsten Datenwelle

Wie transformative Technologien eine Data-to-Everything-Welt forcieren.

Die Datenwelle
Mit der Erfindung des Rads begann Technologie die Welt zu verändern. Seit der industriellen Revolution schreitet die Entwicklung jedoch immer schneller voran und hat nun im digitalen Zeitalter ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Das Tempo der Veränderungen in den ersten beiden Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts war atemberaubend.

In den vergangenen zehn Jahren wurde der Einfluss einer intelligenten Datennutzung immer deutlicher. Die Lösung unserer größten Herausforderungen – die Verbesserung von Gesundheitswesen und Bildung, der Schutz von Klima und natürlichen Ressourcen, die Bekämpfung der Armut, der Schutz der Privatsphäre sowie die Bevölkerungsexplosion – hängt davon ab, ob wir Daten erfolgreich interpretieren und entsprechend danach handeln können.

Auch wenn es seit dem Start des kommerziellen Internets kontinuierlich Veränderungen gegeben hat, sehen wir heute eine signifikante Steigerung in der Generierung und Nutzung von Daten. Vor uns liegen neue Probleme und neue Bedrohungen aber auch neue Chancen und Möglichkeiten. So wie die Kombination aus 4G und Smartphone unser Geschäfts- und Privatleben dramatisch verändert hat, so verbinden sich aktuell fünf treibende Kräfte, die gemeinsam für nie dagewesene Veränderungen sorgen und für die globale Bevölkerung und entsprechend vorbereitete Unternehmen zu einer Welle neuer Chancen führen werden – einer Datenwelle.

Heutzutage beruhen die meisten ernstzunehmenden Geschäftspläne auf Daten und die meisten Datenstrategien sind eng mit Unternehmenszielen verknüpft. Es ist an der Zeit, diese beiden Bereiche nicht mehr getrennt voneinander zu betrachten.

Forbes, 18. April 2019

 
 
IDC prognostiziert, dass im Jahr 2025 die weltweite Datenmenge 175 Zettabyte (aktuell 33 ZB) umfassen wird. Diese verteilen sich auf drei Bereiche: den Kern (herkömmliche und Cloud-Rechenzentren), den Rand (Zweigstellen, Mobilfunkmasten usw.) und die Endpunkte (Benutzergeräte, IoT-Geräte).1 Allein auf IoT-Geräten werden in diesem Jahr 90 ZB an Daten generiert werden.
IDC schätzt, dass es bis 2025 80 Milliarden vernetzte Geräte geben wird.2 Das sind durchschnittlich 10 Geräte pro Person. Aktuell gibt es weltweit mehr als 22 Milliarden vernetzte Geräte3. Bereits im Jahr 2017 berichtete Quartz, dass mehr als 70 % des Internet-Traffics über mobile Geräte erfolgt.4
Die fünf Kräfte, die
die Datenwelle vorantreiben

Beschäftigen wir uns zunächst mit den fünf Kräften, die für die immer schnelleren Veränderungen im Bereich Daten verantwortlich sind: 5G-Telekommunikation, Künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML), Internet of Things (IoT) und Edge Computing, Blockchain sowie natürlich die Erwartungen von Kunden in einer Welt, in der alles ondemand und in Echtzeit verfügbar ist.

15G-Telekommunikation

5G ist die nächste Generation in der mobilen Sprach- und Datenkommunikation. Hierbei geht es nicht nur um Geschwindigkeit, sondern auch um Servicequalität und um größere geografische Reichweite. 5G wird ganz neue Maßstäbe in puncto Geschwindigkeit, Kapazität und Konnektivität setzen, u. a. in Bezug auf Einsatzmöglichkeiten für das Internet of Things sowie für Virtual und Augmented Reality. Durch 5G werden diese Trends weiter beschleunigt. Bald werden Anwendungen mit Virtual und Augmented Reality Alltag sein und neue digitale Geschäftsmodelle werden entstehen. Dies kann alle Bereiche betreffen, von Internetnutzung mit haptischem Feedback bis hin zu ferngesteuerten medizinischen Operationen.

Zu den Verbesserungen, die 5G bietet, soll unter anderem ein zuverlässigeres Edge Computing und eine bessere Maschine-zu-Maschine-Kommunikation gehören. Dies sind die Grundlagen für Milliarden vernetzte Geräte und ganze Industriezweige der Zukunft, wie zum Beispiel fahrerlose Autos. Außerdem wird erwartet, dass auch Bereiche wie Telemedizin, Transport und Logistik, Wearables und die Landwirtschaft von den neuen 5G-Anwendungen und -Geschäftsmodellen profitieren werden. Auch wenn echtes 5G über die nächsten Jahre hinweg nur langsam und ungleichmäßig eingeführt wird, so beginnen Telekommunikationsunternehmen bereits damit, die kommenden 5G-Angebote zu vermarkten. Sie bilden die Grundlage für eine riesige globale Bereitstellung dieser künftigen Kommunikationsinfrastruktur.

Während eines Ausflugs nach Oulu (Finnland) in ein 5G-Entwicklungszentrum, nahmen wir an einem 5G-Hackathon teil. Dort wurden einige bemerkenswerten Ideen generiert, z. B. ein Streamingdienst für Spiele, Reha nach einem Schlaganfall per VR, smartes Verbandsmaterial, das die Heilung verfolgt und eine Möglichkeit für Eltern zur Interaktion mit Säuglingen im Brutkasten. Für alle diese Einsatzbereiche sind die hohe Bandbreite, die geringe Latenz und die geringen Energiekosten von 5G erforderlich.

PC Mag, 2019

 
2 Künstliche Intelligenz und Machine Learning

Als Künstliche Intelligenz bezeichnet man die Fähigkeit von Maschinen, zu beobachten, zu denken und auf Eingaben zu reagieren. Dem liegt die Vorstellung zugrunde, dass menschliche Intelligenz in individuelle Fähigkeiten aufgeschlüsselt werden kann, die entsprechend programmierte Computer nachahmen können. KI ist ein Oberbegriff, der ein breites Spektrum von Konzepten und Technologien beinhaltet, u. a. Machine Learning.

Forscher nutzten KI, um die bleibenden Schäden durch Hurricane Maria in Puerto Rico schneller und präziser einzuschätzen. Hollywood-Studios entscheiden damit welche Filme an den Start gehen dürfen. PwC verwendet KI zur Entwicklung eines Modells lebenslanger Kaufentscheidungen für 320 Mio. Verbraucher in den USA, das an die Finanzbranche vermarktet wird. Großbritannien verwendet KI zur Ausarbeitung von Strategien, mit denen die Auswirkungen des Klimawandels verringert werden können. Und natürlich spielt KI – vor allem der Machine Learning-Teil Deep Learning – eine zentrale Rolle bei der Entwicklung autonomer Fahrzeuge.

Die breite Akzeptanz von KI wird zur Entwicklung von Tools führen, die bisher unerkannte Einblicke in unsere riesigen Datenspeicher ermöglichen. Das vereinfacht die Arbeit jedes Einzelnen und sorgt für präzisere Fragestellungen. Unternehmen werden schneller auf Chancen und Probleme reagieren und unerwartete Gelegenheiten für Innovationen erkennen können.

KI nimmt Einfluss auf praktisch alles. Ich bin schon seit Langem dabei und habe gesehen, wie die ersten PCs die Welt veränderten. Dann kamen LANs. Danach WANs. Dann das Internet. Dann die Mobilgeräte. Danach Drahtlosgeräte. Und jetzt kommt die künstliche Intelligenz. Im Vergleich zu ihr sind alle anderen Errungenschaften nebensächlich.

Mark Cuban im Juni 2019

 
3 Internet of Things und Edge Computing

Das Internet of Things gibt es schon seit mindestens einem Jahrzehnt. Immer mehr Smart-Geräte werden in industriellen Bereichen, in Transportnetzwerken, Krankenhäusern, Fabriken, Geschäften, Büros und Privathaushalten miteinander vernetzt. Und der weitere Anstieg ist gewiss: IDC prognostiziert, dass die Ausgaben für das IoT bis zum Jahr 2022 weltweit 1,2 Billionen US-Dollar erreichen werden. Die steigende Nutzung von datengenerierenden Sensoren und Edge Computing sorgen für neue Datendimensionen und innovative Konnektivitätsmöglichkeiten.

Neue Entwicklungen in den Bereichen IoT und Edge Computing profitieren von der wachsenden Cloud-Technologie. Diese ist einer der Haupttreiber der aktuellen digitalen Transformations-Welle. Daten sind nun überall verfügbar und ihre Verarbeitung kann überall erfolgen. Mit Edge Computing sind automatisierte Prozesse auch unterwegs möglich – nicht nur von einem zentralen Firmenhauptsitz aus. Durch diese Entwicklung steht der zunehmenden Anzahl von Sensoren und Smart-Geräten, aus denen das Internet of Things besteht, eine höhere Geschwindigkeit, bessere Effizienz und Wirtschaftlichkeit zur Verfügung. Bei Stromnetzen, Ölbohrinseln und Videoanbietern kommen Edge Computing-Lösungen bereits zum Einsatz.

 

Die Anzahl der aktiven IoT-Geräte wächst laut Prognose bis zum Jahr 2020 auf 10 Milliarden und bis zum Jahr 2025 auf 22 Milliarden an.

State of the IoT 2018, IoT Analytics, August 2018

 
4 Blockchain

Blockchain ist eine dezentrale, verteilte elektronische Datenbank, die über ein öffentliches oder privates Netzwerk gemeinsam genutzt wird. Dies wird manchmal auch als dezentrale Ledger-Technologie (DLT) bezeichnet. Jede Transaktion in einer Blockchain-Datenbank erfolgt zwischen mehreren Benutzern, wobei jeder verifiziert, dass die Datenbank fehlerfrei ist. Damit wird verhindert, dass nicht-autorisierte Transaktionen erfolgen.

 

Es ist allgemein bekannt, dass Blockchain vor allem für digitale Währungen verwendet wird. Jedoch wird die dezentrale Ledger-Technologie noch weit über Bitcoin, Ethereum usw. hinausgehen. Blockchain wird dabei helfen, eines der größten Probleme im sich schnell verändernden Umfeld aus Daten, Geräten und Entscheidungen zu lösen: Es baut Vertrauen auf. Durch Blockchain entsteht eine enorm manipulationssichere Transaktionschronologie, die von jedem eingesehen werden kann. Die Technologie kommt bisher vor allem bei Kryptowährungen zum Einsatz. Es gibt aber auch andere erwähnenswerte Einsatzgebiete: Das Einzelhandelsunternehmen Target verwaltet mit Blockchain seine Lieferkette; Walmart verwendet Blockchain für die Sicherheit bei der Lebensmittelversorgung; Amazon und Salesforce bieten ihren Kunden Blockchain-Tools. Im Juni 2019 gab Facebook die Bildung eines Konsortiums bekannt. Dieses soll ein Blockchain-Bezahlsystem mit dem Namen Libra erstellen. Zu dem Konsortium gehören Mastercard, Uber, eBay, Spotify, verschiedene Wertpapierfirmen und mehrere weltweit tätige Non-Profit-Organisationen.

 

Die Frage, die sich Führungskräfte stellen, lautet schon längst nicht mehr: “Funktioniert Blockchain?”, sondern “Wie können wir Blockchain für uns nutzen?”

Deloitte's 2019 Global Blockchain Survey

 

Nach dem E. coli-Ausbruch 2018 kündigte Walmart an, dass seine Lieferanten Lebensmitteldaten per Blockchain hochladen würden, um die Sicherheit der Lebensmittel besser beurteilen zu können. Zuverlässigkeit und Sicherheit von Daten werden im heutigen Datenzeitalter immer wichtiger und die BlockchainTechnologie wird hierbei einen starken Beitrag leisten.

Ein besseres Vertrauen in die Datenintegrität steigert Effizienz, verbessert Sicherheit und verändert Geschäftsmodelle von Grund auf.

5 Höhere Kundenansprüche

Der letzte Faktor ist nicht technischer Natur. Es geht vielmehr um den Menschen. Die bisherige digitale Transformations-Welle hat, vor allem im Bereich der Privatanwender, die Erwartungshaltung in puncto Konnektivität, Benutzerfreundlichkeit und Reaktionsschnelligkeit gesteigert. Aufmerksamkeitsspannen werden kürzer und die Toleranz gegenüber schlechter User Experience sinkt. Diese Trends werden sich noch weiter verschärfen, während die jungen Digital Natives in den Arbeitsmarkt drängen.

Ein Beispiel für die steigenden Kundenansprüche ist der Bereich Gesundheitswesen. Hier warten Patienten nicht mehr passiv darauf, bis ein Arzt eine Krankheit diagnostiziert oder eine Untersuchung durchführt. Stattdessen sind Gentests gegen Bezahlung direkt für Endverbraucher verfügbar. Sie können ihre eigenen Proben nehmen und direkt an das Labor senden.

Daten und datengesteuerte Technologien können auf diese Weise eine bessere Benutzererfahrung bieten. Und das entspricht auch der Erwartungshaltung der Nutzer. Daten sollten ganz einfach und natürlich alle Entscheidungen und digitalen Erfahrungen vorantreiben. Die sich überall ausbreitenden Technologien und Daten, welche wir hier als Datenwelle bezeichnen, erfordern eine Weiterentwicklung der User Experience. Diese muss ein maximales Maß an Klarheit und Einfachheit bieten, um ein Chaos von Informationen und Optionen zu verhindern.

 

Die beiden Motoren künstliche Intelligenz und Big Data könnten ca. 40 % der 1,7 Trillionen US-Dollar ausmachen, die Unternehmen im Jahr 2019 weltweit voraussichtlich für die digitale Transformation ausgeben werden. Und das ist erst der Anfang.

Seven Forces Reshaping Enterprise Software, Boston Consulting Group, 22. März 2019

 
Daten sorgen für Erfolg
Insgesamt werden sich diese fünf Trends nicht nur auf beispielsweise die Konzeption Ihrer online User Experience oder auf die Menge der zusätzlichen Daten in Ihrem Business IntelligenceDashboard auswirken. Vielmehr bestimmen diese Trends eine ganz neue Herangehensweise an den unternehmerischen Erfolg.

Bisher wurde die Konkurrenz ausgeschaltet, indem man ein Kernprodukt oder eine Kerntechnologie fundamental verbesserte, so wie Google die Websuche oder Apple das Mobiltelefon. Diese Produkteinführungen sorgten jedes Mal für viel Aufregung und fanden nur unregelmäßig statt. Sie veränderten den Markt über Jahre hinweg, bis zur Entwicklung der nächsten bedeutenden Innovation. Künftig wird Erfolg nicht mehr von solchen Meilensteinen bei einem Kernprodukt abhängen.

Stattdessen werden Daten die Grundlage bedeutender Innovationen, Strategien und Leistungen sein. Einige Beispiele gibt es bereits: Denken Sie an eine verbesserte digitale Kundenerfahrung, durch die der Abbruch eines Einkaufs beim Online-Händler verhindert wird. In der Versicherungsbranche werden Krankenversicherung und Autohaftpflichtversicherung mit Aktivitäts-Trackern am Handgelenk und im Auto abgeglichen. Transportunternehmen nutzen die Sensordaten von LKWs und Eisenbahnwaggons zur Verbesserung der Logistik. In der industriellen Fertigung kommen Sensoren an Düsenmotoren, an Traktoren und anderen Erzeugnissen zum Einsatz, um prädiktive Instandhaltung zu vereinfachen sowie Produktionszeit und Sicherheit zu verbessern.

Einige etablierte Unternehmen nutzen bereits die Gunst der Stunde. Unter die digitalen Newcomer Airbnb, Netflix usw. mischen sich Internetgiganten, wie Google, Microsoft, Facebook, Baidu und Alibaba. Sie gewinnen versierte Mitarbeiter aus dem Bereich Data Science für sich und investieren in innovate Bereiche, wie z. B. KI, Robotik, Quanteninformatik und mehr. Zukunftsorientierte Organisationen müssen sich mit künftigen Technologien vertraut machen und lernen, die Daten, die diese Technologien vorantreiben, zu ihrem Vorteil zu nutzen.

Reiten Sie auf der Datenwelle

Viele Unternehmen kämpfen noch mit ihrem Einstieg in die digitale Transformation und riskieren dabei von größeren und schnelleren Veränderungen erdrückt zu werden. Unser Research zum Status von „Dark Data“ zeigt, dass viele Organisationen ihre Daten nicht nur viel zu wenig nutzen, sondern häufig über die Menge ihrer Daten auch nicht Bescheid wissen oder diese gar ignorieren. Zukunftsorientierte Unternehmen müssen sich aber mit dieser Welle transformativer Kräften beschäftigen und verstehen, welcher eigene Ansatz beim Thema Daten zum Erfolg in der künftigen digitalen Ära führen könnte.

Künstliche Intelligenz ist kein Toaster. Man kann sie nicht aus dem Regal nehmen, anschließen und loslegen. Der Einsatz von KI und jeder anderen datengesteuerten Technologie, beginnt noch weit vor dem „Einstöpseln“. Zunächst müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Daten und Ihr Unternehmen dazu in der Lage sind, diese neuen Technologien zu realisieren. Wenn es sich bei den meisten Ihrer Daten um „Dark Data“ handelt, also um unentdeckte, ungenutzte oder unbekannte Daten, werden Ihre Analysetools auch keine präzisen Prognosen erstellen können. Kümmern Sie sich um isolierte und ungesicherte Daten und stellen Sie sicher, dass diese bereit sind für eine Welt, in der alle Datensätze kombiniert werden können, um so vollkommen neue Erkenntnisse zu erhalten.

Als Erstes sollten Organisationen einen strategischen Ansatz für ihre Datensysteme entwickeln. Das bedeutet nicht, dass jeder Datenpunkt in einer starren Datenbank sauber strukturiert sein muss. Chaos wird es immer geben und das ist völlig in Ordnung. Aber ein erfolgreiches Unternehmen weiß, wie es durch das Chaos navigiert, genau wie ein guter Kapitän, der sein Schiff durch einen wilden Ozean steuert.

Zu Dark Data zählen alle unbekannten und ungenutzten Daten in Ihrem Unternehmen, die von Systemen, Geräten und Interaktionen erzeugt werden. Weltweit geben 60 % der Unternehmen und IT-Führungskräfte an, dass mindestens die Hälfte ihrer Unternehmensdaten Dark Data sind.

Splunk: Bericht zum Status von "Dark Data" 2019

 
Vorbereiten statt vorhersagen

Es ist nicht möglich, sich auf alles vorzubereiten, was die Zukunft für uns bereithält. Man kann schlichtweg nicht wissen, welche speziellen Technologien in fünf Jahren zum Erfolg Ihres Unternehmens beitragen werden. Die besten davon sind wahrscheinlich noch nicht einmal erfunden worden. Aber eines ist sicher: Diese künftigen Tools werden mit den Daten arbeiten, die Sie heute erfassen. Kommen Sie Ihren Daten aus der Perspektive einer Plattform näher und vergewissern Sie sich, dass sie entsprechend im gesamten Unternehmen verfügbar sind.

Im Allgemeinen gibt es drei Fragen, die Ihre Daten beantworten können sollten:

  1. Was passiert gerade in und um mein Unternehmen herum?
    Jedes Unternehmen existiert in einem sich konstant bewegenden und wachsendem Echtzeitkontinuum von Daten. Dadurch ist ein klarer Überblick auf das, was passiert, sehr schwierig. Die Daten, auf die Sie nicht zugreifen und die Sie nicht analysieren können, verändern die Wahrnehmung Ihrer aktuellen Situation. Das hat Auswirkungen auf Ihr Unternehmen und auf dessen Zukunft.
  2. Wie kann ich meine Daten in Taten verwandeln?
    Sobald Sie die aktuelle Situation Ihres Unternehmens kennen, müssen Sie aktiv werden, um es in die richtige Richtung zu lenken. Das angesprochene Datenkontinuum erfordert Tools, die tiefe, neue Einblicke präsentieren und letztlich zu klugen Maßnahmen führen. Vorausschauende Analysen können Ihnen helfen, optimale zukünftige Situation aufzuzeigen. Mit Hilfe von Automatisierungen können Sie Gelegenheiten beim Schopf packen.
  3. Wie entwickele ich Lösungen für die Zukunft?
    Eine schnelllebige komplexe Zukunft erfordert einen plattformunabhängigen Ansatz. Erstklassige punktuelle Lösungen führen häufig zu erstklassigen Datensilos. Sie benötigen einen offenen Ansatz, bei dem Ihre Daten sicher und gut verwaltet werden, aber dennoch allen erforderlichen Tools zur Verfügung stehen. Außerdem müssen Sie aktiv eine auf Ihre Daten ausgerichtete Firmenkultur schaffen, um sicherzustellen, dass Ihre Mitarbeiter die Fähigkeiten, den Forschungswillen und die Resilienz mitbringen, um der Zukunft entgegentreten zu können.

Dieser Ansatz zur Verwaltung Ihrer Daten bereitet Sie auf die gewinnbringende Nutzung der Technologien vor, die Ihrem Unternehmen in einer immer schnelllebigeren und anspruchsvolleren Geschäftswelt zu neuen Erfolgen verhelfen werden.

Vier Prinzipien für Datenerfolge

Es existieren einfach Unmengen an Daten – Daten die von unterschiedlichsten Quellen, Anwendungen und Personen generiert und genutzt werden. Da ist Chaos vorprogrammiert. Die folgenden vier Prinzipien geben Ihnen Hilfestellung, um einen eigenen Ansatz zu entwicklen, mit dem Sie schnell und einfach Ordnung in Ihr Datenchaos bringen:

  1. Machen Sie alle Ihre Daten sichtbar.
    Dark Data sind für Ihren Erfolg sowie die zunehmenden Ansprüche, die an Daten und Datennutzung gestellt werden, äußerst hinderlich. Untersuchungen haben gezeigt, dass mehr als die Hälfte der Unternehmensdaten weltweit ungenutzt oder praktisch verloren sind. Das ist ein echtes Problem. Sie müssen wissen, wo Ihre Daten sich befinden, was sie beinhalten und wie Sie bei Bedarf darauf zugreifen können.
  2. Stellen Sie sicher, dass Ihre Daten analysierbar sind.
    Was hilft es, wenn Sie wissen, wo sich Ihre Daten befinden, wenn Sie von ihnen keine Antworten auf entscheidende Geschäftsfragen erhalten können? Daten können sich in strukturierten Datenbanken, einzelnen Anwendungen und ungeordneten Data Lakes befinden, aber sie sollten keinesfalls in Silos oder in unlesbaren Formaten sein.
  3. Verschaffen Sie allen Mitarbeitern freien Zugriff auf die Daten.
    Die Analyse der Daten sollte nicht nur durch eine kleine und bereits ausgelastete Gruppe von Datenwissenschaftlern erfolgen können. Geben Sie Mitarbeitern sowohl aus dem Geschäfts- als auch aus dem IT-Bereich Zugriff auf die Daten. Das bedeutet auch, dass Sie Ihre Mitarbeiter schulen, die Zusammenarbeit verbessern und gemeinsame Tools bereitstellen müssen, die tiefe Einblicke und bessere Entscheidungen ermöglichen.
  4. Beschleunigen Sie das Ganze.
    Sie müssen schnelle Entscheidungen treffen können und den gesamten Vorgang beschleunigen: von Datenerfassung und -prüfung, über Analyse bis hin zur entsprechenden Ableitung von Handlungen. Dazu sollten Sie die erforderliche Infrastruktur und Prozesse bereitstellen, durch die Ihr Unternehmen bei allen datengesteuerten Projekten agil und innovativ reagieren kann.

 

Und nun? Hier noch eine Anmerkung, die Sie sicher nicht erwartet hätten:
Es geht gar nicht um die Daten.

Wirklich nicht. Daten sind wichtig fürs Geschäft, aber Geld auch. Im Unternehmen kommt es darauf an, wie man Geld investiert. Und genauso ergibt sich der Wert von Daten aus dem, was man mit ihnen macht. Daten müssen in Taten verwandelt werden. Sie müssen Daten aus Datenbanken und Dashboards herausholen und für jede Entscheidung, jeden Prozess und jede Handlung Ihres Unternehmens parat haben. Datensilos waren ein grundlegender Fehler der ersten Welle der digitalen Transformation. Es hat uns Jahre gekostet, diese Silos aufzubrechen und die Daten sichtbar zu machen. Als nächstes müssen diese Daten bei allem was wir tun verfügbar sein.

Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Daten in Taten verwandeln:

Splunk ist die weltweit erste Data-to-Everything Plattform. Wir überwinden die Barrieren zwischen Daten und Handlungen, um es IT-, Sicherheits-, IoT- und Business Operations Teams zu ermöglichen, umfassende Geschäftseinblicke in Echtzeit zu erhalten, Daten in geschäftlichen Erfolg zu verwandeln und Technologien zu nutzen, die sie auf eine datengesteuerte Zukunft vorbereiten.