Zusammenfassung:
SPLUNK .CONF, Frankfurt, 16. September 2026 – KI-Agenten übernehmen immer komplexere Aufgaben in Unternehmen. Die größte Hürde für eine breite Einführung ist dabei nicht die Leistungsfähigkeit, sondern das Vertrauen: Unternehmen setzen KI erst dann flächendeckend ein, wenn sie sicher ist, Governance-Vorgaben erfüllt und sich wirtschaftlich rechnet. Mit den neuen Splunk-Innovationen schließt Cisco heute diese Lücke und ermöglicht es Organisationen, KI sicher und kosteneffizient direkt am Speicherort ihrer Daten zu skalieren. Dazu gehört auch eine erweiterte Partnerschaft mit NVIDIA, dank der auch On-Premises-Kunden von Splunk-KI profitieren.
„Was dem unternehmensweiten Einsatz von KI heute am häufigsten entgegensteht, ist die komplizierte Bereitstellung“, so Jeetu Patel, President und Chief Product Officer von Cisco. „Kunden wollen wissen: Erledigt die KI ihre Aufgaben zuverlässig? Ist sie bezahlbar? Und vor allem: Kann ich sie absichern? Indem wir die KI von Splunk auf der Infrastruktur ausführen, der unsere Kunden bereits vertrauen, können sie KI schneller, mit voller Kontrolle und sicherem Gefühl produktiv nutzen.“
Splunk AI für On-Premises-Umgebungen – beschleunigt durch NVIDIA
Für Unternehmen, die sensible Daten nicht in die Cloud verlagern können, war KI von Splunk keine Option – bis jetzt. Cisco und NVIDIA erweitern ihre Partnerschaft, um selbstverwaltete KI direkt zu Splunk-Enterprise-Kunden zu bringen: in deren eigene On-Premises-, Private-Cloud- und isolierte Air-Gapped-Umgebungen.
„Unternehmen müssen KI direkt dorthin bringen können, wo ihre Daten liegen – insbesondere dann, wenn strenge Sicherheits- und Souveränitätsanforderungen den Verbleib kritischer Workloads im eigenen Rechenzentrum erfordern“, erklärt Justin Boitano, Vice President of Enterprise AI bei NVIDIA. „Indem wir es ermöglichen, Splunk-AI-Workloads mit offenen Modellen von NVIDIA Nemotron auf dem beschleunigten Computing von NVIDIA laufen zu lassen, bringen Cisco und NVIDIA KI-Agenten direkt zu Splunk. So erhalten Unternehmen eine leistungsstarke Full-Stack-Basis für agentenbasierte SecOps – unabhängig davon, wo sie ihre Infrastruktur betreiben.“
Agenten-Performance und Token-Verbrauch auf einen Blick
Die neuen Observability-Innovationen geben Cisco-Kunden eine Full-Stack-Übersicht, um zu sehen, wie gut ihre KI-Agenten tatsächlich arbeiten.
Das Verhalten von KI-Agenten ist für Unternehmen nicht immer vorhersehbar. Dadurch entstehen schnell hohe Kosten, die erst bei der Abrechnung sichtbar werden. Splunk Agent Observability schafft mit seinen neuen Tokenomics-Funktionen frühzeitig Transparenz: Unternehmen erhalten Echtzeit-Einblicke in Agenten-Performance und Token-Verbrauch. So sehen Teams genau, wo und warum KI-Kosten anfallen, bevor sie das Budget überstrapazieren.
Das ursprünglich als On-Premises-Angebot angekündigte Splunk Agent Observability ist nun auch in Splunk Observability Cloud und Cisco Cloud Control verfügbar. Es verbessert so die Transparenz für Kunden, die mit dem gesamten Cisco-Portfolio arbeiten. Die Lösung analysiert das Verhalten von Agenten sowie Modellen, überwacht die Performance über den gesamten KI-Stack und setzt Runtime-Guardrails ein, die fehlerhafte oder unsichere Aktionen – wie Halluzinationen oder den Abfluss sensibler Daten – verhindern.
Als Teil von Splunk Agent Observability erweitert die neue Tokenomics-Lösung diese Sichtbarkeit gezielt auf die Kostenseite: Sie erfasst die Ausgaben, indem sie den Token-Verbrauch von KI-Agenten und Mitarbeitenden, die Coding-Agenten wie Claude Code, Codex und Cursor nutzen, verfolgt und zuordnet. Darüber hinaus werden mithilfe des Cisco Deep Time Series Models Verbrauchsmuster prognostiziert, um Kostenentwicklungen bereits vor Ablauf eines Abrechnungszeitraums vorherzusagen. Diese Erkenntnisse ermöglichen es Organisationen, ein ganzheitliches Tokenomics-Framework zu etablieren und KI-Investitionen direkt an messbarem geschäftlichen Mehrwert auszurichten.
Mit dem Observability Studio können Teams sicherstellen, dass neue Anwendungen von Grund auf „born observable“ sind, d. h. von Beginn an messbar und bereit für den Produktivbetrieb. Dank der neuen Network Intelligence App sind Cisco-Informationen wie Netzwerktopologie, Gerätezustand und Ereignisse in Splunk verfügbar, sodass Netzwerkteams eine Warnmeldung bis zum Gerät dahinter und zum umgebenden Netzwerk zurückverfolgen können. Darüber hinaus vereinfachen die neuen Editionen für Observability Cloud – Essentials und Premier – den Kauf von Observability-Lösungen sowie ihren Einsatz im gesamten Unternehmen: Mit kosteneffizienten Log-Analysen lassen sich Anwendungs- und Infrastrukturprobleme debuggen.
Vertrauenswürdige Autonomie für das agentenbasierte SOC
KI-gestützte Angriffe richten schneller Schaden an, als SecOps-Teams sie mit herkömmlichen, manuellen Methoden abwehren können. Um diesen Bedrohungen des KI-Zeitalters etwas entgegenzusetzen, bedarf es eines agentenbasierten SOC, das in Maschinengeschwindigkeit analysiert und reagiert – ohne dabei Kompromisse bei der Datensouveränität und der menschlichen Governance einzugehen, die von Unternehmensverantwortlichen gefordert werden.
Mit der Kombination aus unternehmensweiter Telemetrie und spezialisierten KI-Agenten, die auf modernsten Frontier- sowie domänenspezifischen Modellen basieren, hebt Splunk das agentenbasierte SOC auf das nächste Level. Die neuen Funktionen erweitern die Splunk Agentic SOC Workforce und spiegeln die Arbeitsweise hochqualifizierter SecOps-Teams wider – von Detection Engineering und proaktivem Threat Hunting über autonome Untersuchungen und koordinierte Incident Response bis hin zur Policy Governance. Durch die Korrelation umfassender Full-Stack-Maschinendaten aus Netzwerk-, Cloud-, Anwendungs- und Identitätsumgebungen liefern die Agenten fundierte logische Schlussfolgerungen und transparente, nachvollziehbare Bewertungen. Dies reduziert das Alarmrauschen signifikant und verkürzt die durchschnittliche Behebungszeit (Mean Time to Remediate, MTTR) drastisch.
Angesichts automatisierter Cyberangriffe schaffen Verbesserungen bei Exposure Analytics zudem herstellerübergreifende Risikotransparenz über die gesamte IT-Landschaft, damit KI-Agenten akute Gefahren sofort priorisieren können. Gleichzeitig bringen neue Funktionen in Splunk Enterprise Security Essentials und Premier agentenbasierte Security Operations und tiefere Autonomie in noch mehr Sicherheitsteams.
Gemeinsam zum agentenbasierten Unternehmen: Splunk (ein Cisco-Unternehmen) und AWS
Splunk und AWS bauen ihre langjährige Partnerschaft im Rahmen einer mehrjährigen Vereinbarung zu einer gemeinsamen Produktentwicklung aus. Ziel der Kooperation ist es, das agentenbasierte SOC so weiterzuentwickeln, dass es mit dem rasanten Tempo KI-gestützter Angriffe Schritt hält.
Diese Angriffe sind mittlerweile schneller, als Teams sie mit manuellen Prozessen abwehren können. Um mit dieser Geschwindigkeit mitzuhalten, braucht es umfassende Security-Informationen und die Skalierbarkeit, die eine sofortige Reaktion ermöglicht. Splunk hat die Datenplattform und die nötige Bedrohungserkennung, auf die SecOps-Teams schon heute vertrauen. AWS bietet die Reichweite einer globalen Cloud. Gemeinsam geben beide Unternehmen Sicherheitsanalysten eine agentenbasierte Lösung für Bedrohungserkennung, Untersuchungen und Incident Response an die Hand.
Mehr Tempo muss für Security-Teams keinen Kontrollverlust bedeuten. Die neue Lösung bietet daher skalierbare agentenbasierte Aktionen, ohne Abstriche bei der Governance und der fundierten Kontrolle durch Analysten zu machen.
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