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.conf20: Fünf unverzichtbare Zutaten für die Modernisierung von IT Operations

2020 war ein Jahr mit gewaltigen Veränderungen und enormem Wachstum, das IT Operations-Teams ein beispielloses Maß an Widerstandsfähigkeit abverlangte. Unternehmen mussten die digitale Transformation beschleunigen, insbesondere mit Hinblick auf die Nutzung von Cloud-Technologien. Trotz des Drucks, neuen Anforderungen gerecht zu werden und gleichzeitig ein größeres Augenmerk auf den ROI zu richten, sehen sich IT Operations-Teams immer noch in einer lediglich reagierenden Position. Denn die blinden Flecken, die durch domänenspezifische Monitoring-Tools entstehen, verhindern ein proaktives Agieren.

Bei Kundengesprächen höre ich immer wieder von den negativen Auswirkungen, die in der Folge mangelnder oder lückenhafter Transparenz entstehen. Kunden erzählen mir von kräftezehrenden Krisensitzungen im „War Room“, von zusätzlich ausgedehnten Untersuchungen und den hohen Kosten von Ausfällen, die vermeidbar wären, wenn man die Kernursache eines schwerwiegenden Problems schnell identifizieren könnte. Wenn Prozesse rund um die Untersuchung und Fehlerbehebung zu lange dauern, führt dies zu Service-Beeinträchtigungen, die sich wiederum negativ auf Endbenutzer und Endkunden auswirken. In einer Zeit, in der Kunden, Patienten, Schüler und Studenten – also eigentlich jeder – mehr denn je auf digitale Dienste angewiesen sind, können es sich Unternehmen einfach nicht leisten, an überholten, abgeschotteten Tools und Prozessen festzuhalten. Unternehmen brauchen im Bereich IT Operations eine neue und moderne Herangehensweise, um blinde Flecken zu beseitigen und die Service-Verfügbarkeit zu gewährleisten – und das ohne Abstriche bei der Produktivität der IT machen zu müssen.

Diese Woche habe ich auf der .conf20 einen neuen und modernen Ansatz für IT Operations vorgestellt. Dank der Neuerungen in Splunks Portfolio für IT Operations, wie etwa der Einführung von Splunk Service Intelligence for SAP® Solutions, einer neuen Version von Splunk IT Service Intelligence (ITSI), Splunk Infrastructure Monitoring Add-On und Splunk IT Essentials, können Kunden sich schnell ändernde Business-Anforderungen mit Leichtigkeit meistern. 

Dieser neue und moderne Ansatz von Splunk basiert auf fünf Schlüsselprinzipien, die sich grundlegend von der herkömmlichen Herangehensweise im IT Operations Management (ITOM) unterscheiden. Diese fünf Säulen bilden den Kern unseres Digitalisierungsansatzes, mit dem wir unseren Kunden die nötigen Tools zur Verfügung stellen, um das Tempo ihrer IT-Modernisierung zu erhöhen. 

  1. In Silos abgeschottete Monitoring-Tools führen zu blinden Flecken innerhalb zunehmend komplexer Technologie-Stacks. Das erschwert die Zusammenarbeit und Abstimmung von Teams. Ein moderner IT Operations-Ansatz bietet End-to-End-Transparenz, sodass Unternehmen die Kernursache eines Service-Problems schnell identifizieren können, ganz gleich, an welcher Stelle im Stack es sich befindet.
  2. Domänenspezifische Monitoring-Tools, die speziell für bestimmte Arten von Infrastrukturen und Anwendungen entwickelt wurden, überwachen nur das, wofür sie konzipiert wurden. Ein moderner Ansatz für IT Operations ist domänenagnostisch. Dabei werden technische Kennzahlen aus beliebigen Systemen KPIs zuordnet, die für das Unternehmen bzw. die Organisation wirklich wichtig sind.
  3. Wird beim Monitoring im Bottom-up-Prinzip vorgegangen, führt dies zu langen Untersuchungszyklen, die mit bereits Bekanntem beginnen und abzuschätzen versuchen, welche Auswirkungen ein Fehler auf das Business haben könnte. Bei einem modernen IT Operations-Ansatz geht man top-down und Service-orientiert vor: Man überwacht zunächst den Zustand eines kritischen Services in Echtzeit und taucht dann tief in die relevanten Anwendungen und Infrastrukturen ein, die den Service eventuell beeinträchtigen.
  4. Veraltete Monitoring-Tools basierten in der Vergangenheit auf Ereignis-Regeln und statischen Schwellenwerten. Ein moderner, analysegestützter IT Operations-Ansatz setzt dagegen Machine Learning ein, um IT Operations-Experten bei der Priorisierung und Automatisierung von Aufgaben zu helfen. Ein solcher Ansatz bietet umsetzbare Erkenntnisse und umfassendere Transparenz, damit Performance-Einbußen schon vor ihrem Auftreten verhindert werden können.
  5. Die proprietären Datenerfassungsansätze traditioneller Tools führen zu einem Mangel an Flexibilität und Interoperabilität – und das in Zeiten, in denen Unternehmen in Cloud-Systeme und auf Microservices basierende Umgebungen migrieren. Ein moderner Ansatz für IT Operations basiert auf offenen Standards, einem offenen Ökosystem und dem bidirektionalen Datenaustausch, damit die nötige Flexibilität und Anpassbarkeit direkt von Anfang an gegeben sind.

Splunk ist einer der Vorreiter, die diesen modernen ITOM-Ansatz durch die Bereitstellung eines umfassenden Portfolios von IT-Lösungen vorantreiben. Unternehmen, die diesen Ansatz bereits nutzen, sehen beispielsweise eine Verbesserung der Produktivität und schnellere digitale Services, die ihnen Wettbewerbsvorteile verschaffen. Mit Splunk können IT-Organisationen serviceorientierter und KPI-gestützter arbeiten und damit die Service-Zuverlässigkeit verbessern und Service-Ausfallzeiten reduzieren, bevor sie sich auf den Kunden auswirken. So können Erkenntnisse schneller gewonnen und die IT-Modernisierung beschleunigt werden. 

Seht euch am besten meine Super Session auf der .conf20 an. Lasst euch außerdem auf keinen Fall die präsentierten Erfolgsgeschichten einiger ausgewählter IT Ops-Datenspezialisten im Rahmen der IT Operations-Beitragsreihe der .conf20 entgehen. Ich möchte diesen Datenhelden nicht nur danken, sondern ihnen auch dazu gratulieren, dass sie in diesen speziellen Zeiten voller Veränderungen und Herausforderungen da sind und ihren Unternehmen helfen, auch remote kollaborativ und effektiv zu arbeiten, Daten und Analysen als Grundlagen für wichtige Entscheidungen bereitzustellen und ihren Unternehmen zu besseren Ergebnissen verhelfen.


Folgt alle Konversationen mit dem Hashtag #splunkconf20!

*Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt und editiert. Den Originalblogpost findet ihr hier: .conf20: Five Essential Ingredients for Modernizing IT....

Kia Behnia
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Kia Behnia

Kia Behnia ist Vizepräsident für IT Operations bei Splunk mit mehr als 25 Jahre Industrieerfahrung  in IT Operations, Cloud Platforms, Enterprise Mobility und Digital Transformation. Zuletzt war er Vorstandsmitglied von PowWow Mobile. Zuvor war Kia Behnia fast ein Jahrzehnt lang Senior Vice President und Chief Technology Officer bei BMC Software, wo er wo er die Strategie für alle Produkte einschließlich Enterprise Mobility, Automatisierung von Rechenzentren und Hybrid-Cloud-Management leitete. Bevor er zu BMC Software ging, war Kia Behnia Chief Technology Officer bei Marimba Inc., wo er maßgeblich an der Entwicklung und Lieferung von Marimba-Produkten sowie an der Leitung von Technologiepartnerschaften beteiligt war. Kia Behnia hat einen Bachelor's Degree in Informatik von der University of California in Davis.

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