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Schneller ins Ziel – Mit Daten beim virtuellen Grand Prix

Dies ist Splunks erstes Jahr als Partner von McLaren – und wir freuen uns darauf, richtig Gas zu geben. Das McLaren-Team arbeitet permanent daran, sich in jeder Hinsicht zu verbessern und weiterzuentwickeln – und genau das begeistert uns so sehr an unserer Partnerschaft. Splunks Data-to-Everything Plattform wird McLaren zukünftig bei dieser Aufgabe unterstützen und Daten als Antwort auf jede Frage und als Grundlage für jede Entscheidung und Handlung bereitstellen – im Unternehmen ebenso wie auf der Rennstrecke.

Daten? 

Da die Rennsaison in der Formel 1 derzeit unterbrochen ist, gab es zahlreiche eSport-Rennen aus verschiedenen Rennserien, wie etwa die F1 2019, an der auch der McLaren-Pilot Lando Norris teilnahm. In der virtuellen Grand Prix-Serie der Formel 1 eSports treten eine Reihe von aktuellen Fahrern und prominenten Gästen in verkürzten Rennen (50 % der eigentlichen Länge) an. Die Startpositionen werden in einem einmaligen Qualifying ermittelt. Ich denke, die meisten von euch stimmen mir zu, wenn ich behaupte, dass Landos Ausrüstung ein wenig fortschrittlicher ist als die „normale“ Gaming-Ausstattung. Aber das Spiel und die Action sind auch für diejenigen von uns aufregend, die mit einem etwas einfacheren Setup spielen – wie etwa ich mit meinem Logitech-Lenkrad und Pedalen. Spielt man F1 2019 mit einem Setup wie dem von Lando, kommt dies nahe heran an die Simulatoren, die Formel 1-Teams noch vor wenigen Jahren benutzten. Die beteiligten Fahrer legen dabei auch noch heute ihren unverändert typischen Ehrgeiz an den Tag und versuchen stets, ihre Rundenzeiten zu verbessern. Hier kommt unsere Partnerschaft zum Zug, denn sie gibt uns die Möglichkeit, mithilfe von Daten den McLaren-Piloten Erkenntnisse zu liefern, mit denen sie ihre Rundenzeiten potenziell verbessern können.  

McLaren Dashboard

Aktueller Spielstand

Der virtuelle Grand Prix von Bahrain war ziemlich frustrierend für Lando, da er aufgrund von Verbindungsproblemen von der letzten Startposition aus ins Rennen gehen musste. Er kämpfte sich letztlich aber noch bis auf Platz 5 nach vorne. Dann, im virtuellen Rennen von Vietnam, verabschiedete sich Landos Internetverbindung auch im genau falschesten Moment. Wir können zwar nicht direkt etwas gegen abbrechende Internetverbindungen unternehmen, können die McLaren-Fahrer aber mit Analysen unterstützen, um ihre virtuellen „Rennkünste“ zu verbessern.

Das Spiel erzeugt riesige Datenmengen und kann bis zu 60 Mal pro Sekunde Daten übertragen! Hierbei handelt es sich beispielsweise um verschiedene Datenpunkte wie Geschwindigkeit, Motordrehzahl, Beschleunigung und Bremsen. Die Grafik unten zeigt einige Daten aus einer der schnellsten Testrunden von Lando Norris. Ohne etwas spoilern zu wollen sei zumindest so viel gesagt: er war schneller als bei einigen seiner echten Runden beim Großen Preis von China 2019! Man sieht hier deutlich, wie in der engen S-Kurve zwischen T1 und T4 Tempo herausgenommen, weniger Gas gegeben und die Bremse leicht angetippt wird. Auf der langen Geraden zwischen T13 und T14 ist zu erkennen, dass er mehrmals hochschaltet, bis der Motor den Top Speed erreicht hat. Hier ist sicherlich noch Luft nach oben, da Lando bei seiner schnellsten Runde einmal mit allen vier Reifen über Gras fuhr, was etwa 1 % der Strecke ausmachte bzw. ihn ungefähr eine Sekunde kostete.
McLaren Dashboard

Was kommt als nächstes?

Im Lauf der kommenden virtuellen Grand Prix-Rennen der Formel 1 eSports, an denen McLaren teilnimmt, werden wir mehr Daten darüber veröffentlichen, wie sich die Fahrer vorbereiten, wie sie abschneiden und durch die Analyse ihrer Daten wertvolle Erkenntnisse zum Rennverlauf gewinnen. Wir wünschen den McLaren-Piloten Lando und Carlos viel Glück für ihre Rennen und können es kaum erwarten, all die Daten in Splunk auszuwerten!

*Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt und editiert. Den Originalblogpost findet ihr hier: Bringing Data to a Virtual Grand Prix (17.04.2020)

James Hodge ist ein leitender Datenstratege und Field CTO, der darauf spezialisiert ist Organisationen dabei zu helfen Geschäftsergebnisse basierend auf Daten zu erzielen. Datenethik und digitale Transformation sind zwei von James’ Leidenschaften. Er spricht regelmäßig zu den Themen auf Konferenzen und ist seit kurzem Vorsitzender des Datenanalyse und KI Kommittee von TechUK. Darüber hinaus berät James Startup-Unternehmen dabei, wie sie Daten als Wettbewerbsvorteil nutzen und sich gleichzeitig auf die Vereinfachung von Technologiearchitekturen konzentrieren können. James' Karriere begann im Produktmanagement und in der Strategie, wo er die Produktstrategie Big Data und Analytics von Splunk mit einem besonderen Fokus auf Hadoop, Spark und Open-Source-Analytics-Ökosystem leitete. Er verfügt über umfassende Erfahrung im technischen Design und in der Beratung von Unternehmensorganisationen in ganz Europa. 

James Hodge liebt Lego und lebt in Großbritannien. Er beschreibt sich selbst als „einen Jungen, der nie erwachsen geworden ist“, außerdem behauptet sein LinkedIn-Profil, dass er einen Abschluss der University of Sheffield hat.