Technologie-Stacks sehen einfach nicht mehr aus wie früher. UJnd bei digitaler Resilienz geht es nicht mehr ausschließlich um Uptime und das Abschirmen vor Problemen. Vielmehr gilt es, sich in Rekordzeit an ausufernde, dynamische und veränderliche Umgebungen anzupassen – mit mehr Daten, mehr KI und mehr Risiken denn je.
Unternehmen müssen Daten präzise und schnell sichern, beobachten und als Handlungsgrundlage nutzen – vom Schutz von KI-Systemen bis hin zur Performance-Sicherung am Edge. Die Herausforderung besteht jedoch nicht nur in der großen Datenmenge, sondern auch in der Komplexität des Ganzen. Daten sind überall und ändern sich ständig. Deshalb stehen Cisco und Splunk vereint hinter einer Vision: Digitale Resilienz ist ein Datenproblem. Wenn wir es lösen wollen, müssen wir neue Ansätze für das Erfassen, Korrelieren und Nutzen der Daten finden, die alle Domänen einbeziehen – Sicherheit, Observability, Netzwerkbetrieb und KI. Unsere innovativen Lösungen bieten neue Funktionen im gesamten Splunk-Portfolio.
Observability für KI
Mit der KI kommen neue bewegliche Teile und damit auch neue Ansprüche und blinde Flecken. Doch die KI muss nicht unbedingt für noch mehr Komplexität sorgen – Splunk Observability hilft Teams dank der neuen, eigens entwickelten Transparenz in modernen KI-Stacks, die Kontrolle zu behalten und sich auf Innovation anstelle von noch ungeklärten Problemen zu konzentrieren.
Bei der Cisco Live in San Diego haben wir folgende Innovationen angekündigt:
- Monitoring für KI-Infrastruktur in Observability Cloud (Vorschau): Bietet Echtzeit-Monitoring der Komponenten von KI-Orchestratoren, Vektordatenbanken, App-Plattformen, Cloud-Modellplattformen, Basis-Sprachmodellen und der Modellberechnungs-Infrastruktur, sodass Teams Leistung und Umfang ihrer GenAI-Plattformen verwalten können.
- Integration auf Trace-Ebene für KI-fähige Apps in Observability Cloud (Vorschau):LLM-Service-Monitoring bietet tiefe Einblicke in sämtliche KI-Anwendungstransaktionen, damit deutlich wird, welche Anwendungen gut funktionieren, was die Kernursachen von Leistungsproblemen sind und wie ihr eure Service Level Objectives erreichen könnt.
- LLM Monitoring für AppDynamics (Vorschau): Ermöglicht das Monitoring von GPU-Infrastruktur, LangChain-Orchestrierung und Vektordatenbank-Leistung sowie die Korrelation mit AppDynamics und Splunk APM für umfassende, modellbasierte Observability.
KI im Observability-Bereich
Während Observability für KI euch über die Performance der Modelle informiert, verhilft euch KI im Observability-Bereich zu einem smarteren Betrieb. Von dynamischer Anomalieerkennung über intelligente Kernursachenanalyse bis hin zur Fehlerbehebung auf der Basis natürlicher Sprache – Splunk Observability verfügt in allen Prozessen der Incident Response über eingebettete KI, damit unsere Kunden Telemetriedaten in Antworten und Warnmeldungen in Maßnahmen umsetzen können.
Bei der Cisco Live in San Diego haben wir folgende Innovationen angekündigt:
- AppDynamics-Anomalieerkennung für Datenbanken: Ihr könnt Datenbankanomalien automatisch erkennen, bevor sie sich auf Geschäftstransaktionen auswirken. Die auf Machine Learning gestützte Erkennung erfordert weder manuelle Konfiguration noch manuell festgelegte Schwellenwerte, um Metriken wie Anrufe pro Minute (Calls per Minute, CPM), Anzahl der Verbindungen und Ausführungszeit automatisch zu erkennen und ggf. Benachrichtigungen dazu zu generieren. Dank einstellbarer, KI-gestützter Benachrichtigungen könnt ihr die Modellsensitivität an die geschäftlichen Anforderungen anpassen und die Zahl irrelevanter Meldungen reduzieren.
- AppDynamics-Kernursachenanalyse (RCA) für die Infrastruktur: Die Kernursache von Infrastrukturproblemen, die sich auf die App-Leistung auswirken, lässt sich automatisch identifizieren und eingrenzen. Unterstützt jedes Team – von Plattformentwicklern bis hin zu Nachwuchs-SREs – mit Empfehlungen, um Probleme schneller zu beheben.
- AppDynamics VA (On-Premise) – automatisierte Transaktionsdiagnose: Bei dieser KI-gestützten Analyse werden Hunderte von Transaktions-Snapshots kontextbezogen untersucht, um Anomalien aufzudecken. Dadurch lässt sich die MTTR bei On-Premise-Workloads leichter reduzieren.
- EventIQ in Splunk ITSI: Die KI-gestützte Korrelation von Warnmeldungen hilft ITOps-Teams, irrelevante Ereignisse dynamisch herauszufiltern, zusammenhängende Ereignisse zu gruppieren und kritische Incidents hervorzuheben, die sofortige Aufmerksamkeit erfordern. Dank der Möglichkeit, interessante Felder dynamisch abzuleiten, die Bedingungen für die Ereigniskorrelation weiter zu konfigurieren und Erklärungen in Klartext zu erhalten, können sich Teams nun einfacher und schneller auf die vordringlichsten Probleme konzentrieren.
Nicht vergessen: Erlebt eure Observability-Daten auf eine neue, weniger abfrageintensive Weise – mit dem kürzlich von Splunk veröffentlichten KI-Assistenten in Observability Cloud: Der KI-Assistent in Observability Cloud stützt sich auf agentenbasierte KI-Technologie und hilft euch, Fragen zu eurer Cloud-Anwendung und -Infrastruktur zu beantworten. Wenn ihr eure Prompts eingebt, analysiert der KI-Assistent in Sekundenschnelle eure Logs, Metriken und Trace-Daten und liefert dann wichtige Erkenntnisse zu möglichen Kernursachen bzw. Leistungslücken und schlägt Maßnahmen zur Behebung von IT-Vorfällen vor. Dieser KI-Assistent ist in ausgewählten Regionen in den USA, Australien und Europa verfügbar.
Weitere Details findet ihr hier. Schaut euch an, wie ihr den KI-Assistenten verwenden könnt, um Probleme in Kubernetes schneller zu beheben.
Einheitliche Observability-Erfahrung
Viel zu häufig müssen Teams beim Verfolgen von Problemen in hybriden Workloads mit unterschiedlichen Tools und Dashboards jonglieren. Dabei fehlen nicht nur Daten, sondern ein Ansatz, der die Brücke zwischen alter und neuer Transparenz, Workflows und Prozessen schlägt. Dank der immer besseren Abstimmung zwischen AppDynamics und Observability Cloud profitieren die zuständigen Teams jetzt von nahtlosem Troubleshooting in dreischichtigen und Microservices-Umgebungen.
Bei der Cisco Live in San Diego haben wir folgende Innovationen angekündigt:
- Einheitliche Observability-Erfahrung: Splunk Observability Cloud und Splunk AppDynamics bieten eine nahtlose Troubleshooting-Erfahrung, die die Komplexität reduziert und die Kernursachenanalyse für Teams optimiert, die sowohl moderne als auch ältere Workloads in dreischichtigen und Microservice-Umgebungen verwalten.
- Session Replay für AppDynamics DEM: Ihr könnt auf eine detaillierte, visuelle Wiedergabe tatsächlicher Kundenaktionen zugreifen, die mit umfassenden Leistungsmetriken korreliert sind, um aufzuzeigen, wie sich das Benutzerverhalten auf Web-basierte und mobile Anwendungen auswirkt und zu Problemen beiträgt. Dank dieser Funktion können Teams schwer reproduzierbare Probleme beheben, User Journeys optimieren und zuverlässige Erkenntnisse sowohl zur Benutzererfahrung als auch zu Sicherheitsereignissen gewinnen.
Korrelierte Netzwerktransparenz mit Zustand von IT-Services und Unternehmen
Performance-Probleme kommen selten isoliert vor. Benutzerseitige Leistungseinbußen können genauso gut auf einen überlasteten Netzwerkpfad zurückgehen wie auf einen trägen Backend-Service. Moderne Umgebungen erfordern Einblick in die Verbindungen zwischen Infrastruktur und IT-Services und eine Transparenz, die nicht nur Beeinträchtigungen sichtbar macht, sondern auch deren Bedeutung für das Unternehmen, und Lösungen aufzeigt. Mit weitreichenden Integrationen in Cisco ThousandEyes, Catalyst Center und Meraki – korreliert in ITSI – vereinfacht und beschleunigt Splunk das Identifizieren der Kernursache von netzwerkbezogenen Servicebeeinträchtigungen zusätzlich.
Bei der Cisco Live in San Diego haben wir folgende Innovationen angekündigt:
- Splunk ITSI Content Pack für ThousandEyes: Die neue ThousandEyes-Integration führt Ereignisse, Warnmeldungen und Metrikdaten von ThousandEyes in ITSI zusammen. Dies hilft, problematische synthetische Netzwerk- und App-Tests zu erkennen, die Fehlersuche zu beschleunigen und die Services zu verstehen, die zur Gesundheit des Unternehmens beitragen.
- Splunk ITSI Content Pack für Unternehmensnetzwerke: Erweitert die Observability innerhalb eurer hybriden Netzwerkumgebungen mit umfassender Transparenz in Campus- und Filialnetzwerken. Dazu tragen Informationen zum Zustand von über Catalyst Center verwalteten Geräten und Schnittstellen sowie von Meraki verwalteter Infrastruktur (einschließlich Switches, Gateways und Zugangspunkten) bei, die alle mit IT-Servicemetriken korreliert sind, um die geschäftskritischsten Netzwerkprobleme zu identifizieren, die Kernursache zu ermitteln und die Services schnell wiederherzustellen.
- Integration von Splunk Observability Cloud mit ThousandEyes: Netzwerk- und Anwendungsentwicklungsteams erhalten nun einheitliche Transparenz über Splunk Observability Cloud und ThousandEyes hinweg, sodass sie schnell erkennen können, ob Probleme auf eine schlechte App- oder Netzwerkleistung zurückzuführen sind. Dies reduziert gegenseitige Schuldzuweisungen, verbessert die Zusammenarbeit und beschleunigt damit die Problemlösung.
Neue Maßstäbe für den Sicherheitsbetrieb
Da die Herausforderungen im Sicherheitsbereich immer komplexer werden, brauchen Unternehmen integrierte Lösungen, um mehr Transparenz zu schaffen, die Erkennung zu beschleunigen und die Reaktion zu optimieren. Weiterentwicklungen von Cisco und Splunk stärken die Interoperabilität wichtiger Security-Workflows. Durch die plattformübergreifende Vereinheitlichung und Anreicherung von Daten helfen diese Verbesserungen Sicherheitsteams dabei, schneller zu reagieren, manuellen Aufwand zu reduzieren und größeren Nutzen aus ihrem Sicherheitsbetrieb zu ziehen. Die erweiterte Funktionalität bietet unter anderem folgende Vorteile:
- Gewinnen von Erkenntnissen aus Daten von Cisco Secure Firewall in Splunk [demnächst verfügbar]: Kunden, die Cisco Secure Firewall verwenden, können durch die Integration von Firewall-Logdaten innerhalb von Splunk detailliertere Einblicke gewinnen. Dies ermöglicht erweiterte Erkennungen, optimiert Untersuchungs-Workflows und hilft Sicherheitsteams, den Nutzen ihrer Cisco- und Splunk-Investitionen zu maximieren.
- Erweitern der TDIR-Abdeckung (Expanded Threat Detection, Investigation and Response) mit Enhanced Detection Integrations für Cisco Firepower Threat Defense (FTD): Die Cisco Security Cloud App für Splunk bietet jetzt umfassendere Unterstützung für Cisco FTD und ermöglicht damit, auf TDIR-Workflows abgestimmte angereicherte Korrelations- und Erkennungsinhalte. In Kombination mit Telemetriedaten von Cisco AI Defense, Cisco XDR, Cisco Multicloud Defense, Cisco Talos und anderen Quellen beschleunigt Splunk Use Cases rund um die Erkennung in hybriden Umgebungen.
- Optimieren von TDIR mit SOAR-Integrationen (Security Orchestration, Automation and Response) für Cisco Secure Firewall: Erweiterte SOAR-Integrationen umfassen nun speziell auf Cisco Secure Firewall ausgelegte Maßnahmen für die Eindämmung und Reaktion innerhalb von TDIR-Workflows. Dies erfolgt zusätzlich zur derzeit verfügbaren Cisco Talos Threat Intel-Integration. Playbooks können Hosts automatisch isolieren, ausgehende Verbindungen blockieren und Richtlinienkontrollen anwenden, wodurch der manuelle Aufwand reduziert und die Problemlösung beschleunigt wird.
- Verbundene Anwendungsrisikosignale aus Splunk AppDynamics: Durch die Weiterleitung von Secure Application-Ereignissen an Splunk verschaffen sich Sicherheitsteams Erkenntnisse zu Schwachstellen und Bedrohungen auf Anwendungsebene und können dadurch Ergebnisse innerhalb des weiter gefassten Geschäftsrisikos in Kontext setzen.
- Erweitern des SOC-Workflows mit Splunk Enterprise Security 8.1: Ein integrierter Workflow vereinfacht die SecOps und fördert operative Effizienz. Die leistungsstarke Version Splunk Enterprise Security 8.1 besticht durch erweiterte Verfügbarkeit auf FedRAMP und Azure, Verbesserungen bei der SOAR-Kopplung und Workflow-Optimierungen, die für mehr Flexibilität und Skalierbarkeit im SOC der Zukunft sorgen.
- Transformieren der Sicherheitsautomatisierung mit Splunk SOAR 6.4: Durch die jüngsten Updates in der Version 6.4 von Splunk SOAR werden die geführte Automatisierung, das Playbook-Design, die Code-Effizienz mit benutzerdefinierten Skripten sowie die App-Interaktion optimiert – eine Revolution in Sachen Geschwindigkeit und Effizienz im Sicherheitsbetrieb.
Ausblick: Digitale Resilienz by Design
Welchen Nutzen eure Daten bringen, hängt von eurer Fähigkeit ab, sie zu managen und zu aktivieren. Mit den angekündigten Versionen Splunk Enterprise 10.0 und Splunk Cloud Platform 10.0 gewinnen Unternehmen mehr Sicherheit mit FIPS 140-3-Konformität, modernen Verschlüsselungsprotokollen und Updates kritischer Komponenten wie Python und OpenSSL, wodurch der Betriebsaufwand reduziert und sensible Daten geschützt werden. Für Kunden, die in puncto Cybersicherheit besser gewappnet sein müssen, um ihre potenzielle Angriffsfläche zu verkleinern, unbefugten Datenzugriff zu verhindern und sensible Daten zu schützen, ist Splunk 10 das Nonplusultra digitaler Resilienz.
Gemeinsam bieten Cisco und Splunk Resilienz by Design – von der Datenstruktur bis zum Edge, von LLM-Sicherheit bis hin zu Erkenntnissen über die Infrastruktur. Mit KI als Grundlage aller Schichten des Stacks – und mit Tools, die umfassende Sicherheit und Observability ermöglichen – helfen wir Unternehmen dabei, Störungen, Komplexität und Risiken immer einen Schritt voraus zu sein.
Unsere Innovationen sind mehr als individuelle Produkt-Updates. Sie spiegeln die wachsende Konvergenz zwischen Cisco und Splunk wider. Wenn sich Daten nahtlos über Domänen hinwegbewegen können, KI in jeden Workflow eingebettet ist und Security, Observability und Netzwerkbetrieb in einer einheitlichen Troubleshooting-Oberfläche zusammenlaufen, ist das Resultat schnellere und smartere digitale Resilienz.