Splunk Observability + Galileo: Gemeinsam für mehr KI-Vertrauen
Leadership SplunkDer "KI-basierte Teamkollege“ ist keine Zukunftsmusik mehr, sondern bereits Realität. Mit KI-Agenten, die in unserem Auftrag handeln, können wir wichtige Business-Workflows neu gestalten, Kundeninteraktionen optimieren und täglich anfallende Arbeiten automatisieren, sodass wir uns stärker auf strategische Aufgaben konzentrieren können.
Im Zuge des von IDC als "Agentic Pivot“ bezeichneten Übergangs zu autonom handelnden KI-Agenten werden Unternehmen in den nächsten Jahren agentenbasierte KI weiter in jede Ebene des Unternehmen integrieren. IDC prognostiziert, dass die agentenbasierte Automatisierung bis 2027 die Fähigkeiten von mehr als 40 % der Unternehmensanwendungen verbessern, die Grundlage für KI-Betriebsmodelle der nächsten Generation schaffen und ein Drittel der Geschäftsprozesse und Workflows neu gestalten wird.1
Agenten sind jedoch nicht einfach "ein weiterer Service“. Im Gegensatz zu traditioneller Software liefern agentenbasierte Anwendungen nicht immer konsistente Ausgaben zu denselben Eingaben oder der gleichen Geschäftslogik. Ihr Verhalten und sogar ihre Fehler sind so unvorhersehbar, dass sie mit herkömmlichen Observability-Ansätzen nicht erfasst werden können.
KI-Agenten können halluzinieren, ohne exakten Kontext Maßnahmen ergreifen und schädliche Antworten liefern. Inkorrektes Agentenverhalten kann nicht nur das Vertrauen der Mitarbeiter untergraben, sondern auch zu enormen Kosten führen. Eine einzige Agenteninteraktion kann Tausende von Token verbrauchen und dabei schnell hohe Kosten verursachen. Ein schädliches Ergebnis kann die Markenwahrnehmung der Kunden beschädigen und sich negativ auf das Geschäftsergebnis auswirken.
Das ist also das Spannungsfeld, in dem sich moderne Unternehmen befinden: Einerseits besteht die Notwendigkeit, KI-Agenten einzusetzen, anderseits lässt sie ein Mangel an Vertrauen, Governance und Leitplanken zögern, die sicherstellen, dass diese Agenten wie vorgesehen funktionieren. Da KI-Agenten immer mehr Verantwortung im Betrieb missionskritischer Produktionsumgebungen übernehmen, ist eine neue Herausforderung entstanden: die KI-Vertrauenslücke.
Integration von Galileo Fähigkeiten in Splunk Observability
Wir freuen uns daher sehr, Galileo, sein Team und seine Technologie willkommen zu heißen, um die KI-Vertrauenslücke für Kunden zu schließen.
Cisco hat die Übernahme von Galileo abgeschlossen und verstärkt sich dadurch um ein Unternehmen, das sich auf Bewertung, Observability und Echtzeitschutz für Multi-Agent-Systeme im gesamten Agentenentwicklungszyklus spezialisiert hat. Galileos Arbeit entspricht der heutigen Business-Landschaft und den Anforderungen an Unternehmen für den Erfolg im KI-Zeitalter: stärkere Bewertungsmechaniken, Metriken, die die Agentenqualität und operative Risiken widerspiegeln, sowie Laufzeitkontrollen, die automatisch greifen, wenn das Agentenverhalten vom gewünschten Verhalten abweicht.
Durch die Integration von Galileos Technologie in das AI Agent Monitoring von Splunk Observability erweitern wir die bereits bestehende KI-Observability, sodass Kunden das nötige Vertrauen gewinnen, um die Leistung ihrer Agenten zu unterstützen.
Bewertung, Observability, Leitplanken und kontrollierte Token-Kosten
In diesen drei Schlüsselbereichen wird Galileo dazu beitragen, die KI-Vertrauenslücke zu schließen:
- Leistungsstarke und anpassbare, sofort einsetzbare Bewertungen: Wir stellen leistungsstarke, individuell anpassbare und sofort einsetzbare KI-Bewertungen bereit, mit denen Teams zusätzlich zu den Metriken für Qualität, Kosten und Leistung jeden Agenten, jeden Tool-Aufruf und jede Übergabe visualisieren können. Dies macht das tatsächliche Verhalten von Agenten transparent. Durch den Zugriff auf eine umfangreiche Bibliothek von Evaluatoren, die Aspekte wie Faktentreue, Einhaltung von Sicherheitsvorschriften, Konsistenz der Antworten und mehr abdecken, können Teams die Prompts und Ergebnisse von Agenten vom ersten Tag an testen, messen und verbessern.
- Echtzeit-Leitplanken: Galileo erkennt unerwünschtes Verhalten nicht nur, sondern blockiert es auch. Indem wir Prompts und schädliche Ausgaben in weniger als 200 ms abfangen, können wir unerwünschte Ausgaben wie Prompt-Angriffe, Halluzinationen und Datenlecks stoppen, bevor sie den Endbenutzer erreichen.
- Kosteneffiziente Bewertungen: Durch die Verwendung von Luna-2, der schnellen und kostengünstigen Familie kleiner Sprachmodelle (SLMs) von Galileo, die speziell für die KI-Bewertung entwickelt wurde, ermöglichen wir Unternehmen ständige Agentenbewertungen und Leitplanken auf Unternehmensniveau. Luna-2-Modelle bieten eine geringe Latenz und reduzierte Kosten für die Bewertung von Metriken, sodass Unternehmen nicht auf teure LLM-Bewertungssysteme mit Grenzmodellen zurückgreifen müssen. Dies ermöglicht eine kontinuierliche Bewertung des Produktionsdatenverkehrs und beseitigt blinde Flecken.
Dies gibt KI-Entwicklungsteams die Möglichkeit, KI-Agenten über ihren gesamten Entwicklungszyklus hinweg zu bewerten, zu beobachten, besser zu schützen und zu verbessern.
Die Zukunft vertrauenswürdiger KI
Bei Splunk war es schon immer unser Ziel, Transparenz und Einblicke zu schaffen, mit denen digitale Systeme sicher und zuverlässig bleiben. Und dieses Ziel muss auch die Agenten einschließen, die die Unternehmen von heute und morgen antreiben.
Mit der Übernahme von Galileo festigt Cisco seine Position als Branchenführer im Bereich KI-Observability. Gemeinsam helfen Cisco, Splunk und Galileo ihren Kunden, die "Vertrauenslücke" zu überwinden und in eine Zukunft zu gehen, in der KI-Agenten nicht nur leistungsfähig, sondern auch vertrauenswürdig und sicher sind.
1. IDC-Blog, “An IT tech leader’s guide through the agentic pivot,” 20. November 2025
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